Es geschehen jeden Tag Wunder, also so was, was wir nicht erklären können.
Wir hören vieles, aber es geht uns zwar unter die Haut, aber wenn es einem selber nicht betrifft vergessen wir es schnell wieder

Gott hat uns auch verheissen, dass ER für uns sorgt. Für die welche es besonders nötig haben und es unmöglich ist, dass es einfach zutrifft, sind diese Gegebenheiten oft Wunder, nicht zu erklären, wie so etwas überhaupt geschieht, wie du unten siehst

Seit ich im Mai 1981 mein Leben ganz in die Hände von Jesus Christus gegeben habe, also IHM erlaubt habe, mein Leben zu bestimmen, sind auch viele Übernatürliche Ereignisse eingetroffen, bei denen es einerseits praktisch Unmöglich ist eine Erklärung zu finden und bei anderen muss man nur staunend den Kopf schütteln, wie so etwas überhaupt möglich ist.

Meine Freunde sagen oft zu mir; „irgendwie beneide ich dich, was du so mit Gott erlebst“. Dabei muss ich dann immer hinweisen, wie meine Vergangenheit war und ich es nicht wirklich einfach hatte, auch im Bezug auf mein ADHS. Ich war vor der Welt nichts, und gerade deshalb denke ich, hat mich Gott beschenkt. Er erwählte das, was in der Welt als niedrig und bedeutungslos gilt; das, was für sie nichts zählt, um das, was für sie zählt, zunichte zu machen. 1. Korinther 1;28 (NeUe)

Hier habe ich ein kleiner Teil der Wunder aufgelistet, was auch für andere zum Teil ein Segen daraus wurde. Dabei ist egal, was für eine Tragweite es hat oder gehabt hat: Und doch sprechen die Leute zum Teil heute noch darüber:

Geschlossene Tür öffnet sich

Im selben Jahr nachdem ich mein Leben in die Hände von Christus gab ging ich für 5 Monate nach Australien und wohnte bei meinem Bruder in Sydney.
Jeden Tag ging ich aus dem Haus und unternahm etwas.
Normalerweise steckte ich immer meine Geldbörse und Schlüssel in die Hosentasche. Doch an diesem Tag wechselte ich die Hosen und vergass das ganze in die neue Hosen zu nehmen. Da die Wohnungstüre ein Schnappschloss hatte, welche wenn sie zu ist wieder mit dem Schlüssel geöffnet werden musst, war es dieses mal sehr tragisch.
Im selben Moment als die Türe ins Schloss fiel griff ich an die Hosentasche und bemerkte… „kein Schlüssel“ Was soll ich tun?
Mit der Hoffnung, dass die Türe doch nicht eins Schloss fiel, drückte ich… doch sie war zu. Ich ging ums Haus um einen möglichen Einstieg ins Haus zu finden. Da war zwar ein Fenster offen, aber da das Haus an einer Klippe gebaut wurde war es so als ob diese Erdgeschoss Wohnung im 23. Stock sei. Auch vom Dach her keine Chance. Langsam plagte mich der Hunger, doch alles Geld und Geldbeutel waren in der Wohnung wie eben auch der Schlüssel .
Da es 10 Uhr am morgen war, und mein Bruder frühestens um 17 Uhr nach Hause kam, blieb mir nichts anderes übrig als mit meinem Hunger zu warten. Ich fing an zu beten, „HERR Jesus hilf mir“.
Irgendwie dachte ich, ich soll an die Türe drücken… doch sie war zu.

Ich betete nochmals und diesmal Glaubte ich irgendwie, dass Gott die Türe öffnen kann, und sagte; „HERR Jesus, ich weiss, dass DU geschlossene Türe wieder öffnen kannst“ und während dem ich betete drückte ich an die Türe, mit dem Glauben das sich die Türe öffnet. Dann hörte ich wie eine Stimme zu mir sagte; „lass los“.
Ich lies los aber drückte gleich wieder mit dem Resultat, dass sich die Türe öffnete und ich hinein konnte.
Hier könnte man viel Theorien haben, wie die Türe sich durch druck öffnen lies. Vielleicht ist so etwas möglich, ich bin kein Fachmann. Für mich war es ein Wunder.

Unlösbare Rechenaufgabe
oder Gottes Taschenrechner

sicher hattet ihr auch schon Rechnungen, die ihr nicht wusstet wie bezahlen. So erging es mir:
Ich bekam wieder meinen Lohn. Sofort machte ich mich daran, meine Rechnungen aufzuschreiben.
So hatte ich eigentlich alles und rechnete zusammen. Alles war 1900… doch irgendwas fehlte!?
Nach kurzem überlegen ging es mir wie kalt den Rücken runter. Ops, der zehnte, was ja 200 ausmacht, ich war da noch nicht sehr lange Christ.
Doch es waren nur noch 100 übrig.
Also rechnete ich noch mal mit den 200 am Schluss.
Natürlich kam ich auf 2100.
Ich schaute alle Rechnungen an um zu sehen, wo ich was weglassen kann. NEIN, nicht wirklich.
Ich fragte Gott, ob ich den zehnten diesen Monat auslassen kann, oder nur 100 geben. ER sagte mir; „Natürlich kannst du alles weglassen, aber versuch mal die 200 oben hin zu setzen.“

Ich lächelte… war es wirklich Gott der da gesprochen hat? Ich tat es, mit dem wissen, dass die Rechnung auf 2100 kommt, wie zuvor.
Doch was soll das? 1900… das ist nicht möglich. Ich nahm den Taschenrechner zur Hand. Der macht den Fehler nicht, dachte ich.
Doch auch der Taschenrechner rechnete 1900.
Na… alles neu aufschreiben, die Rechnung wieder ohne den Zehnten… 1900, klar ich wusste es, mit dem Zehnten ergibt es 2100.
Also nochmals die 200 oben… was ist los? Ich fing an zu schreien. „Das gibt es nicht, ich werde verrückt“.
Meine Mutter hörte das und stürmte ins Wohnzimmer, weil sie dachte es sei was passiert. Und ob was passiert ist. Ohne ihr zu erklären gab ich Ihr beide Zettel, sie Rechnete nach und kam wie ich bei beiden Resultaten auf dasselbe wie ich.
Ich fragte, wie ist das Möglich und sagte Ihr, was ich mit Gott gesprochen habe.
Sie sagte mir nur, „Nimm es doch einfach so an, wie es ist, wenn Gott dich beschenken will, weil du IHN auf 1. Stelle nimmst, glaub es und gehe mit den Rechnungen zum Postschalter zahle ein und schau auf welches Resultat der auf der Post kommt.
Am Postschalter kam er mit dem Zehnten am Anfang auch auf 1900 und hatte trotzdem 100 übrig.
Mir wurde ab da bewusst, dass wenn du Gott an erster Stelle nimmst, wirst du beschenkt.

Lieblingsgetränk

Wieder mal in Sydney mit dem Zug unterwegs, aber ausser dem Abo hatte ich nichts dabei, also kein Geld um in dieser Hitze ein Getränk zu kaufen.
Naja, wer die City Rail in Sydney kennt, weiss dass es auf jedem Bahnsteig ein Wasserspender gibt, von dem man trinken kann. Doch was will ein verwöhnter durstiger Schweizer. Das Wasser stinkt so sehr nach Chlor, dass einem der Appetit vergeht.
Natürlich hat es auch verschiedene Getränke Automaten, doch wie gesagt… ich hatte kein Geld.
So wartete ich ohne zu trinken auf den Zug und dachte noch. „So ein Red creaming soda, wäre doch was.“ So lief ich Richtung Getränke Automat um zu sehen, was für Getränke sie dort haben. Doch was ich von weitem sah, war ein Becher. Ich ärgerte mich schon, und habe gedacht, wer lässt ein leeren Becher einfach dort stehen. So wollte ich den nehmen und fortschmeissen. Doch als ich diesen nahm bemerkte ich, dass der bis zum Rad gefüllt war, und zu meiner Überraschung mit meinem Lieblingsgetränk „Red creaming soda“.
Unser Gott lässt einen Verwöhnten Schweizer wie mich nicht einfach mit stinkendem Chlorhaltigen Wasser am Bahnsteig warten.

Auto ohne Power springt an

Wie üblich parkierte ich mein Auto im Kundenparkplatz, welcher näher beim Arbeitsplatz war als der Parkplatz fürs Personal.
So ging ich an die Arbeit ohne zu schauen ob ich das Licht gelöscht hatte.
Beim Arbeitsplatz angekommen hatte ich auch gleich ein Kunde nach dem anderen. So vergingen einige Stunden. Plötzlich hörte ich aus dem Lautsprecher des Einkaufszentrum, das Auto mit der Nummer soundso das Licht brennen hat.
Ein Schreck, das war ja mein Auto.
Da ich gerade am Bedienen war, konnte ich nicht gleich weg. So verging wieder eine halbe Stunde. Als ich hinkam war kein Licht mehr.
Ich versuchte anzulassen, tatsächlich es klickte nicht einmal mehr… kein Power mehr. Dann fragte ich den Filialleiter, ob er mir überbrücken könne, wenn ich nach Hause gehe. Trotzdem versuchte ich das Auto anzulassen, die Batterie konnte sich ja wenig erholen und Tatsächlich hörte ich was… klick, klick, klick und das war’s. Ich wartete einen Moment und betete. „Bitte HERR setzte deine Energie in diese Batterie“.
Ich drehte den Schlüssel, doch nicht mal ein klick.
Ich legte die Hände aufs Armaturenbrett und betete für ein Wunder.
In der Zwischenzeit waren 10 Minuten vergangen und… ich drehte und was er noch nie gemacht hatte, er sprang an bei nur einem klick.
Nie zuvor und auch nachher sprang er bei einem klick an. Meistens brauchte er etwa 3-5 Klicks bis er zündete. Auch mein heutiges Auto bringt das nie fertig

Flug, Sitzplatz bestätigt

Ich war daran ein Buch von Joyce Meyer ins deutsche zu übersetzen. Dafür wollte ich mich aber vergewissern ob schon jemand daran ist. Wer wusste es besser als Joyce selber. So kam ich mit ihr in Kontakt wobei sie nahe lag, dass es besser wäre, wenn wir uns treffen. Naja, USA ist nicht wirklich mein Lieblingsland, da ich aber schon zweimal in Los Angeles war und sie mir ein Datum in Annaheim sagte.
Da ich schon zweimal nicht weit weg in Chino war, dachte ich, ich könnte dahin fahren.. Die Konferenz war nur drei Tage vom 26.-28. Juli.
Deshalb ging ich ins Reisebüro und wollte einen Flug am 25. nach Los Angeles buchen. Die Dame sagte mir, dass es unmöglich sei, gerade für diesen Tag ist die Warteliste extrem lang, ob ich nicht ein anderes Datum nehmen soll.
Ich sagte NEIN, ich muss am 25. fliegen.
Wieder sagte sie mir, „es bringt nichts, sie auf die Warteliste zu setzen, in den zwei verbleibenden Wochen kommen sie vielleicht ein paar Plätze weiter nach vorn, aber ich muss es spätestens eine Woche vorher wissen.
Dass sie beruhigt war, stimmte ich für einen früheren Flug zu, wo es noch Sitzplätze hatte, meinte aber, dass sie mich auf den 25. auf die Warteliste lassen soll.
Nächsten morgen um 9 Uhr rief mich die Frau vom Reisebüro an.
„Herr Screta, ich verstehe das nicht, als ich heute Morgen nachschaute, kam, dass ihr Flug am 25. Juli bestätigt ist. Ich kann dies nicht fassen“
Ich sagte ihr, „ich wusste das - wissen sie, ich bin Christ und Gott sagte mir, ich soll am 25. fliegen, und wenn ER es sagt, dann macht ER es möglich“
„Aber warum denn, es ist unmöglich, ich habe das noch nie erlebt“
Ich weiss nicht, ob sie mir wirklich zugehört hat, aber selbst zwei Jahre nach diesem Vorfall war ich das Gesprächsthema.

Selbst dass ich nicht mit Joyce Meyer zusammenkam macht die ganze Sache noch merkwürdiger.
Ich war damals weder Mitglied eines Viel-Flieger Programms noch habe ich mit der Kreditkarte den Flug bezahlt, was mir irgendeine Gunst verschafft hätte, in einer Nacht alle Personen auf der Warteliste zu überholen. So wie ich verstanden habe, war die Warteliste genau so lang wie zuvor

. • Lieblingsgemüse

Als ich wieder mal in Neuseeland in einem Missionarischen Einsatz war, konnte ich während des ganzen Winters in einem Haus leben bei dem die Besitzerin wie üblich nach Europa fuhr um den Winter zu umgehen.
Dabei hatte ich gerade mal für den Eigenen Unterhalt aufzukommen. Doch auch das Geld ging zur neige und der Nachschub aus der Schweiz lies auf sich warten.
Also, konnte ich nichts kaufen und hatte Hunger.
So machte ich wie üblich meinen Spaziergang zum Touristenbüro während dem Spaziergang betete ich und klagte mein Leid zu Jesus und sagte so nebenbei „Weisst du, ich würde mich freuen, wenn ich wieder einmal Lieblingsgemüse essen könnte.
Die einzige Person die wusste, was für Gemüse ich sehr gerne mag, ist meine Mutter, die aber in der Schweiz 18500 km entfernt lebt.
Als ich dann nach drei Stunden wieder zu Hause ankam, sah ich von weiten einen grossen Korb auf der Veranda stehen.
Natürlich schaute ich hinein und sah dass er Voll gepackt mit frischem Gemüse aus dem Garten war. Zu meiner Überraschung war auch genau das Gemüse dabei von dem ich soeben auf dem Spaziergang als ein Wunsch zu Gott geäussert habe.

Gott kennt unsere Gedanken lange bevor wir sie denken, so war es für IHN keine
Schwierigkeit dass ich genau das Gemüse an dem Tag zu der Stunde bekommen würde.

Fehlende 5 Dollar

In einem anderen Jahr am selben Ort in Neuseeland mietete ich ein schönes Haus. Einige Tage zuvor regnete es ziemlich stark, so dass ich bemerkt hatte, dass an einem Ort das Dach undicht war.
Ich wollte das ganze selber reparieren, hatte aber gerade noch 70 cent in der Tasche. Mit meinem Glauben ging ich in den Farmer Shop um zu sehen, wie teuer dies Teil ist, welches ich bräuchte.
Doch es war Aussichtslos, das Günstigste war 6 Dollar mehr als ich hatte.
So dachte ich an eine alternative, wie ich so was selber basteln könnte.
So begab ich mich in den Supermarkt und sah dort auch das selbe Teil wie im Farmer Shop jedoch 1 Dollar günstiger, also 5.70… „hmm… HERR, da hätte ich dieses Teil wieder, aber mir fehlen noch immer 5 Dollar“, dachte ich. So ging ich wieder raus ohne an meine Alternative zu denken.
Ich war schon draussen, als jemand von innen ans Fenster klopfte und zeigte mir, dass ich rein kommen soll.
Drinnen streckte sie mir 5 Dollar in die Hände und sagte. Jesus wies mich an, dir die 5 Dollar zu geben.
So hatte ich genau den Betrag um das Dach wieder Dicht zu machen.

Gratis Auto, Gratis Haus

Ein wenig später lies das Geld aus der Schweiz wieder auf sich warten, dazu kam noch, dass jemand meine Unterstützung kündigte.
So rechnete ich aus, dass ich die Miete für dieses Haus nicht mehr bezahlen kann.
Einige Minuten später kam ein Freund aus einer anderen Kirche vorbei.
Er fragte mich, wie es mir gehe. Natürlich klagte ich ihm mein Leid und dass ich gerne wieder mal in den Gottesdienst in die Vineyard Kirche kommen würde, aber kein Auto habe.
Da sagte er, „ich habe ein Auto, bei dem ich nur noch die Windschutzscheibe wechseln muss, dass kannst du haben.“
Ich dachte, dass ich die Windschutzscheibe bezahlen müsste und fragte nach dem Preis. Er sagte; „ich habe nicht gesagt, dass es dich was kostet, sondern, dass ich es dir noch nicht geben kann, da ich zuerst die Windschutzscheibe wechseln muss.
Beim weiteren Gespräch teilte ich ihm mit, dass ich eine günstigere Wohnung suchen muss, oder wieder zurück in die Schweiz fliege.
Auch da sagte er; „Ich habe hier in Stratford ein Haus, in dem momentan noch wer wohnt, das kannst du haben, der Einzige Dienst den tu tun musst ist regelmässig den Rasen mähen, Dann kannst du dort gratis wohnen.

Bezahlte Lebensmittel

Wieder zurück in der Schweiz, natürlich nicht im Dienst für Gott und so keine Unterstützung, was heisst ich muss durch Arbeit meine Brötchen verdienen… oder wenn keine Arbeit angeboten wird kann ich als ehemaliger Auslandschweizer eine Arbeitslosenunterstützung beantragen.
Doch das letztere fällt als ungelernter Arbeiter sehr niedrig aus.

So hast du als Stellensuchender auch sehr viel Zeit in die Supermärkte zu gehen und nach günstigen Angebote oder abgelaufene Ware zu suchen.
Da ich wusste, welcher Supermarkt zu welcher Zeit die abgelaufene Ware zum halben Preis anbietet, ging ich genau zu der Zeit in den Supermarkt und spazierte von einem zum anderen Gestell.
Plötzlich bemerkte ich den Pastor in die Kirche die ich ging.
Ohne zu erzählen warum ich hier bin, wies er mich an, alles zu kaufen was ich wolle, er bezahle es an der Kasse.


Auch wenn über die Jahre noch weitere solche oder ähnliche Wunder geschehen sind begann ich langsam auch Gott zu vertrauen, dass ER Unmögliches möglich macht. So sieht es für Aussenstehende manchmal aus, dass ich Erwarte, dass Gott Wunder tut, und mit vielen hatte ich schon ernsthafte Diskussionen, die einfach nicht verstehen können, wie ich solches von Gott erwarte.
Nun, ich erwarte es, weil Gott dies versprochen hat, dass ER mein Versorger ist. Viel mehr noch, ER fordert uns sogar dazu auf, wie unter anderem im Psalm 55;22 zu lesen ist, „Wirf dein Anliegen auf den HERRN, und er wird für dich sorgen; er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen!“ Weil ER weiss, dass wir bei vielem Sorgen nicht in der Lage sind, diese selbst zu bereinigen. Stattdessen plagen wir uns ab.
Mal eine Frage; ändert sich was an deiner Situation, wenn du dich um etwas sorgst? NEIN es frist dich nur auf

Das nachfolgende Wunder betrifft nicht mehr alleine mich, sondern vielmehr meine ganze Familie und dies bis zum heutigen Tag

Die Rose (auf Rosen gebettet, rosige Zeiten)

Das ganze hat eigentlich auf einer Zugsfahrt zu einer Konferenz begonnen.
Jeny fragte mich: "Eigentlich will ich meiner Familie auf die Ostern etwas schenken, doch es kostet uns CHF 200 und wir haben das Geld ja nicht, wie sollen wir das anstellen".
Ich meinte, "uns geht es im Verhältnis zu denen ein bisschen rosiger".
Rosig, was heisst das?
"Auf Rosen gebettet" oder rosige Zeiten.“ So diskutierten wir bis zu Konferenz über diese Rose.

An der Konferenz sprach ein bekannter Pastor darüber, dass wir Christen einander helfen sollen und forderte gleich die Zuhörer praktisch dazu auf.
So wies er an, dass allen denen welche es finanziell nicht so gut geht, nach vorn kommen sollen. Jeny schickte mich, wir beide dachten, dass einfach für uns gebetet wird. Doch dann fuhr dieser Pastor mit seiner Rede fort. "alle anderen sollen jetzt die welche da vorn stehen finanziell segnen". Zuerst kamen zögerlich Leute und dann immer mehr, welche auch mir 10er, 20er oder 50er Noten in die Hand, Hemd oder in die Tasche steckten. Euros sowie Schweizer Franken.

Doch das verwundernste an der ganzen Sache war, dass eine Frau auf mich zukam und drückte mir eine Rose in die Hand.
"Eine Frau schenkt einem Mann eine Rose?" ich war verblüfft und fragte Gott, was das soll. ER sagte mir; "ab heute wird es Euch rosig gehen.

Insgesamt bekamen wir an diesem Tag über CHF 1000, wovon wir jetzt problemlos das Geschenk für Jeny’s Verwandte geben konnten.

Doch das war erst der Anfang.
Kurz danach bekam Jeny die erste Arbeitsstelle in Ihrem Beruf und praktisch zugleich erfuhren wir, dass der lang ersehnte Nachwuchs doch noch kommt.

Weiter, ab diesem Tag hat sich Gott an dies versprechen mit der Rose gehalten.

Obschon wir nicht viel haben, haben nie zu wenig und können andere auch beschenken.

Trotz erhöhten Ausgaben, geht es uns in jeder Hinsicht weiterhin rosig bis auf diesen Tag